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Kategorie: Schuljahr 2018/2019

Verabschiedungen im Fichtelnaabtal


Bereits zum zweiten Mal in diesem Schuljahr trafen sich Kollegium, Elternvertretung und Sachaufwandsträger sowie Schulverwaltung und ehemalige Kolleginnen und Kollegen an der Fichtelnaabtalschule zu Verabschiedungen.

Rektorin Sabine Graser stellte zu Beginn der offiziellen Feier in Ebnath heraus, dass sie sich freue wieder die gesamte Schulfamilie begrüßen zu können.

Nina Dümmelbeck wird nach Abschluss des zweiten Jahres ihres Vorbereitungsdienstes an der Fichtelnaabtal-Grundschule zum kommenden Schuljahr ihren Dienst als Lehrerin antreten. Bereits in diesem einen Jahr habe sich die junge Kollegin engagiert und aktiv in der Schule eingebracht. Ihr erster Beitrag zum traditionellen Oktoberfest habe dies bereits erahnen lassen. Mit ihrer frisch übernommenen dritten Klasse hatte sie mit „Da komm ich her, dou bin i dahoam“ eine Ratestation zu den Heimatorten der Schülerinnen und Schüler gestaltet. Egal wohin der Weg sie führen werde, werde sie immer ein Teil der Schulfamilie bleiben. Die Schule wünsche ihr viel Glück und Erfolg.

Gabriele Sieder wurde nach ebenfalls nur einem Jahr als Religionslehrerin an der Schule verabschiedet. Sie tritt die Stelle der Gemeindereferentin in Windischeschenbach an. Auch für sie gelte, dass sie von Anfang an mit viel Herz dabei und trotz der geringen Stundenzahl von nur drei Stunden sofort in das Kollegium hineingewachsen war. Der lebendige und freudvolle Abschlussgottesdienst, den sie zusammen mit Pfarrer Riedl gestaltet hatte, spiegle dies eindrucksvoll auch in den vielen Liedbeiträgen der Schülerinnen und Schüler wieder.

Pfarrer Hans Riedl wurde zum zweiten Mal verabschiedet. Bereits 2013 beendete er seinen offiziellen Schuldienst und wurde damals von Sabine Graser bei ihrer ersten Verabschiedung verabschiedet.  Zur Erinnerung überreichte ihm die Schulleitung den damaligen Presseartikel. Seither betreute er jedes Jahr die Kommunionkinder der Pfarrei Neusorg und half auch immer mit Vertretungsstunden im kirchlichen Bereich bereitwillig aus, so dass er 2019 auf 50 Jahre Schuldienst zurückblicken kann. Dafür gelte ihm ein besonderes Vergelts’s Gott, bevor er im September die Pfarrei verlässt.

Lehrerin Kerstin Zaus kam quasi als Gründungsmitglied der Fichtelnaabtalschule von der damaligen Grund- und Teilhauptschule Immenreuth nach Neusorg. Sie hat die Fichtelnaabtal-Grundschule in vielen Bereichen mit geprägt. Besonders im Bereich Mathematik im Unterrichtsprogramm SINUS. Für das Fach Deutsch war sie als Lehrbuchgutachterin tätig. Als Fachbetreuerin Sport in der Grundschule habe sie alle Wettkämpfe auf Kreisebene mit begleitet. Bei den Skikursen der Grundschule war sie immer aktiv mit dabei und hat auch ein Skilager der Mittelschule am Spitzingsee geleitet. Zum kommenden Schuljahr wechselt sie zurück an die Grundschule Immenreuth, an der sie auch die Aufgabe der stellvertretenden Schulleitung übernehmen wird. Das Lehrerkollegium gab ihr in einem umgedichteten Liedbeitrag viele gute Wünsche mit auf den Weg.

Fachoberlehrerin Doris Lautenbacher hat ebenso in den Fachbereichen Sport und Technik die Schule prägend mitgestaltet. Die Organisation und Erteilung des gesamten Schwimmunterrichts der Grund- und Mittelschule, den Sportunterricht für die Mädchen der Mittelschule, die Begleitung aller Skikurse von der dritten bis zur fünften Klasse sowie den Unterricht im Berufsorientierenden Zweig Technik der Mittelschule gestaltete sie mit viel Fachwissen, großer Umsicht und hoher Einsatzbereitschaft.

In der fächerübergreifenden Projektarbeit mit den Kolleginnen und Kollegen der siebten und achten Klasse, sowie in zahlreichen Miniprojekten entstanden dabei viele bleibende Werkstücke und Erlebnisse für Schüler und Schule. Für die kommende Freistellungsphase der Altersteilzeit wünsche die Schule alles Gute. Das Kollegium verabschiedete sich mit zwei für sie umgedichteten Liedern.

Rektorin Sabine Graser und Konrektor Alexander Köstler bedankten sich bei allen fünf Pädagogen für die stets vorbildliche Arbeit zum Wohle der Schülerinnen und Schüler mit einem Blumenstrauß. Zudem gab es noch jeweils ein Geschenk des Kollegiums.

Die Elternbeiratsvorsitzende der Grundschule, Juliane Hecht, überbrachte den Dank und die Glückwünsche der Eltern für die Lehrer, genau die Lehrer gewesen zu sein, die ihre Kinder begleiteten und die ihre Kinder brauchten. Im Namen der Eltern überreichte auch sie jedem ein Geschenk.

Schulverbandsvorsitzender der Mittelschule, Bürgermeister Manfred Kratzer würdigte stellvertretend für seine mit ihm anwesenden Amtskollegen Peter König, Ludwig König und Hubert Kraus das Engagement der Lehrkräfte und deren stehen Einsatz für die ihnen Anvertrauten. Dafür gelte ihnen großer Dank. Für die Zukunft wünschte er ihnen alles Gute. Für die Schule wünsche er sich, dass sie in guter Erinnerung bleibe, vor allem die Schülerinnen und Schüler.

Besonderer Dank gelte Rektorin Sabine Graser, die zum kommenden Schuljahr als Schulleiterin an die Grund- und Mittelschule Erbendorf geht. Sie habe die Schulfamilie in den letzten 11 Jahren - und fünf Jahren gemeinsamer Amtszeit - stets mit der nötigen Sorge geleitet und gemeinsam mit den Familienmitgliedern alle Aufgaben angepackt, um eine erfolgreiche Zukunft der beiden Schulen grundzulegen. Dabei hatte sie stets für alle ein offenes Ohr und eine ruhige Hand bei der Führung des Kurses. Das Blumengeschenk in stilisierter Form eines Schiffes möge dafür stehen, dass die Segel auch weiter gut gesetzt sein sollen und der Weg glücklich sei. Das gläserne Wappen der Gemeinde Ebnath solle die Verbundenheit mit der Schule bewahren. Konrektor Alexander Köstler, der das Amt des Schulleiters ab dem kommenden Schuljahr übernehmen wird, überbrachte Bürgermeister Kratzer die besten Glückwünsche des Schulverbandes und versicherte ihm dessen weitere volle Unterstützung der schulischen Arbeit in allen Bereichen.

Bereits zu Unterrichtsbeginn war die Rektorin in der Grundschule unter den Apfelbaum hinter dem Schulhaus in Neusorg gebeten worden, wo sich alle Grundschüler mit ihren Lehrkräften versammelt hatten. Zum gemeinsamen Lied „Ich wünsch dir einen Regenbogen“ überreichten sie alle Elemente des Liedes und verabschiedeten sie mit einem Kuchenherz.

In Ebnath erwartete Sabine Graser ein Spalier aller Mittelschüler entlang eines Papierteppiches mit den Handabdrücken und Namen aller Schülerinnen und Schüler der Mittelschule. Zusätzlich zu dem auf dem Weg gesammelten Arm voller bunter Blumen hatten die Klassensprecher jeweils ein kleines Geschenk zum Abschied vorbereitet.

Für viel Glück auf ihrem jeweils eigenen Lebensweg gab die Rektorin jedem Kind einen Glückskäfer mit und die besten Wünsche für deren weitere gemeinsame Zeit an der Fichtelnaabtalschule.

Konrektor Alexander Köstler hatte, mit Bildern in einer Präsentation unterstützt, einige exemplarische Punkte der Amtszeit der Rektorin an der Schule herausgegriffen, die sie dabei auch kommentieren durfte. Jährliche Teilnahme am Bundesweiten Vorlesetag mit prominenten Vorlesern in allen Klassen, Oktoberfest der Schule, Schulskikurse, Projektwoche „Gesund und Fit“, Verleihung des Prädikats „Sport-Grundschule“, Fundamentlegung zum neuen Slackline-Parcours.

Sie allein hätte diese Bausteine des Schulprofils nie gestalten können, kommentierte Graser. Nur in Zusammenarbeit aller an der Schule Beteiligten konnte das gelingen. Besonderer Dank gelte dabei Alexander Köstler, der im Bereich Sport auch durch seine Tätigkeit als Fachberater im Schulamtsbezirk das notwendige Fachwissen und Können sowie die nötigen Kontakte einbrachte, das schulische Programm Jahr für Jahr wieder ausbauen zu können. Der krönende Abschluss der Zusammenführung mündete dabei in die Verleihung des Profils „Sport-Grundschule“.

Zusätzlich zu diesen bildlichen Etappen hatte Fachoberlehrerin Gabi Schmidt eine weitere Visualisierung vorbereitet. Am stilisierten Verlauf der Fichtelnaab von Ebnath-Neusorg nach Erbendorf auf einer Magnettafel wurden Symbole für das angebracht, was im Fichtelnaabtal an Ergebnissen der vergangenen 11 Jahre bleibt. Auf Wortkarten wurden die Eigenschaften ergänzt, die die Schulleiterin mit nach Erbendorf nimmt.

Der Schulverbandsvorsitzende der Grundschule, Bürgermeister Peter König, übernahm die Aufgabe, seinem Amtskollegen in Erbendorf diese guten Eigenschaften symbolisch zu übergeben. Da der Weg des Wassers die Naab hinab aber auch eine Verbindung flussaufwärts ermöglicht, wünsche er sich, dass die Schulleiterin ihrer alten Schule auch am neuen Dienstort verbunden bleibe. Er erinnere sich exemplarisch an das besondere Erlebnis während einer Aktion des Bundeswehrbataillons, als Freiwillige gesucht wurden, sich von der Naabbrücke abzuseilen. Wer liegt da näher als Bürgermeister und Schulleiterin. Mit Mut und guter Verbindung sei auch dieses Wagnis gelungen. Zum Dank der Gemeinde Neusorg und für weiterhin gute Erinnerung überreichte er den silbernen Ehrentaler mit Gemeindewappen.

Mit zwei Liedbeiträgen, einem Ahornbaum und weiteren Geschenken verabschiedeten sich die Kolleginnen und Kollegen.

Sabine Graser dankte allen Mitgliedern der Schulfamilie für die schöne, ergebnisreiche, harmonische Zeit und die stete Unterstützung, auf die sie immer zurückblicken werde. Sie sei gerne im Fichtelnaabtal gewesen und hoffe, den Kindern etwas für ihren weiteren Weg mitgegeben haben zu können. Die besondere Freude, dass Konrektor Alexander Köstler das Amt des Schulleiters übernimmt, sei schon lange im Kollegium spürbar gewesen und freue sie sehr. Die Schule ist durch seine umfangreiche Erfahrung, sein organisatorisches Talent und seine gewinnende Persönlichkeit bestens gerüstet für den weiteren Weg in eine erfolgreiche Zukunft, für den sie ihm und der Schule alles Gute wünsche.