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Kategorie: Schuljahr 2019/2020

Traditionelles Oktoberfest an der Fichtelnaabtalschule

Spiel- und Lernstationen begeistern alle


Einfach perfekt: Bei traumhaftem Herbstwetter feierte die Fichtelnaabtalschule Ebnath-Neusorg ihr Oktoberfest. Die Sonne strahlte auf den Pausenhof und den Allwetterplatz.

Schulleiter Alexander Köstler konnte die Vertreterin des Staatlichen Schulamtes im Landkreis Tirschenreuth Schulrätin Martina Puff sowie alle fünf Bürgermeister der Schulverbandsgemeinden begrüßen, darunter die beiden Vorsitzenden Peter König (Neusorg) und Manfred Kratzer (Ebnath) sowie den neu gewählten Elternbeirat. Dass auch ehemalige Bürgermeister, Mitglieder der Schulleitung, aber auch Kolleginnen und Kollegen im Ruhestand das Fest besuchten, sei ein Zeichen dafür, dass die Arbeit der Schule als sehr positiv empfunden und Gemeinschaft großgeschrieben werde. Das Fest solle ganz im Zeichen der Begegnung, des ungezwungenen Kennenlernens und des Austausches stehen, denn die Fichtelnaabtalschule formiere sich in diesem Schuljahr um, betonte Köstler. Neun neue Lehrkräfte, eine neue Schulleitung sowie das Angebot des offenen Ganztages in der Grundschule verbinden sich mit Altbewährtem und Traditionellem und lassen den guten Geist, der an der Schule herrsche weiterleben, um den Schülerinnen und Schülern im Fichtelnaabtal bestmögliche Voraussetzungen für das Lernen und ihre persönliche Entwicklung bieten zu können.

Bürgermeister Peter König unterstrich dies in seiner Rede. Stellvertretend für seine Amtskollegen betonte er die Bedeutung der Zusammenarbeit im Schulverband in allen Belangen. Er hob dabei besonders das neu geschaffene Betreuungsangebot der offenen Ganztagsschule in Neusorg hervor, um die Eltern zu entlasten. Dieses Angebot solle in einem lernförderlichen Umfeld stattfinden, in dem sich alle auch wohlfühlen können. Deswegen werden weitere Investitionen getätigt, um ein grünes Klassenzimmer zu errichten und Barrierefreiheit zu schaffen, damit die Schule für die Zukunft bestens gerüstet sei. König freue sich, mit dem Träger gfi Weiden einen verlässlichen und erfahrenen Partner für die Betreuung gewonnen zu haben.

Zur Umsetzung und Koordination der für den Start des offenen Ganztags notwendigen Umbauarbeiten in den Sommerferien war Hausmeister Rudi Küffner stets zur Stelle. Als Dank für seinen überaus großen Einsatz überreichte ihm Schulleiter Alexander Köstler einen Präsentkorb.

Schulrätin Martina Puff besuchte das jährlich stattfindende Fest zum ersten Mal und beglückwünschte die Schulfamilie zu dem spürbar einzigartigen Zusammenhalt. Es sei bemerkenswert, dass ein Fest in dieser Größenordnung und auch zu einem so frühen Zeitpunkt im Schuljahr von allen Beteiligten derartig reibungslos und angenehm gestaltet werde.

Die Klassen 1a, 1b und 1c begrüßten unter musikalischer Begleitung von Stefanie Übelmesser mit einem gemeinsam vorgetragenen Lied alle Gäste zum Festbetrieb. Schnell verteilten sich die Scharen um das Schulhaus an die von den Klassen mit ihren Lehrkräften vorbereiteten Feststationen. Geschicklichkeit und Körpergefühl musste man am Slacklineparcours beweisen. Dieser wurde im Rahmen des Oktoberfestes seiner Bestimmung übergeben. Errichtet hatten ihn die Siebtklässer der Mittelschule zusammen mit der Firma Kassecker aus Waldsassen im Rahmen einer berufsorientierenden Maßnahme gegen Ende des letzten Schuljahres. Als Vertreter des Bauunternehmens war der Projektkoordinator Andreas Malzer mit vor Ort. Auf der Laufbahn vergnügte man sich bei Spielen aus alter Zeit. Glitzertatoos blinkten in der Sonne auf den Armen der Schülerinnen. Wer kreativ sein wollte, konnte im Innenhof aus Kronkorken und vielerlei natürlichem Material tolle Frösche und andere Kreaturen basteln. Auch Schlüsselanhänger und Upcycling-Geldbeutel aus Milchtüten wurden in Eigenregie gestaltet. Erstaunt waren viele junge Fichtelnaabtaler beim Experimentieren mit verschiedenen Stoffen und deren Verformung und Farbveränderung. Leckeres für den Gaumen gab es am Waffelstand, wer an dem warmen Herbsttag eine Abkühlung wollte, genehmigte sich ein Slush-Eis oder einen Cocktail am Stand der Schülermitverantwortung, die den Erlös des Verkaufs gänzlich dem Schulpatenkind bei der Stiftung „Ansante“ zu Gute kommen ließ.

Ohne einen wie immer aktiven und engagierten Elternbeirat und eine ebensolche Elternschaft wäre ein Fest eines solchen Ausmaßes undenkbar. Mütter und Väter hatten sich alle Mühe gemacht und dem Platz mit liebevoll zusammengestellten Arrangements auf den Tischen einen herbstlichen Touch verliehen. Und auch die Versorgung mit Speisen und Getränken hatte die Elternvertretung übernommen, für reibungslosen und perfekten Ablauf gesorgt und so einen entscheidenden Beitrag zum Gelingen des Festes geleistet. Bis zum Abend gab es regen Besuch an den Essensständen. Steaks und Bratwürste wurden restlos verzehrt. Auch von Kuchen und Torten blieb kein Krümel übrig.