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Kategorie: Schuljahr 2014/2015

Oktoberfest 2014

Schej woas!!!!


Welch ein Glück!

Nach zwei verregneten und kalten Tagen breitete sich am Wochenende ein Bilderbuchherbst aus; günstige Gelegenheit für ein stimmungsvolles Oktoberfest. Dazu hatte die Fichtelnaabtalschule Ebnath-Neusorg am Samstag zum zweiten Mal geladen, nachdem die wunderbare Idee für ein solches Fest bereits im Vorjahr auf große Resonanz gestoßen war. Es war ein herrlicher Nachmittag.
  
Das Schulgelände in Neusorg bietet mit bunten Bäumen einen stimmigen Rahmen und so fanden sich am Samstag Schüler, Gäste und Lehrkräfte auf einem herbstlich geprägten Schulhof ein. Dirndl und Lederhose – auch bei Schülerinnen und Schülern - ergänzten vereinzelt die oktoberfestliche Stimmung. Doch ohne einen aktiven und engagierten Elternbeirat wäre ein Fest mit einem solchen Ausmaß undenkbar. Mütter und Väter hatten sich alle Mühe gemacht und dem Platz mit  liebevoll zusammengestellten Arrangements auf den Tischen einen herbstlichen Touch  verliehen. Und auch die Versorgung mit Speisen und Getränken hatte die Elternvertretung übernommen, für reibungslosen und perfekten Ablauf gesorgt und so einen entscheidenden Beitrag zum Gelingen des Festes geleistet. Bis zum Abend gab es lange Schlangen an den Essenständen. Steaks und Bratwürste wurden restlos verzehrt. Der Dank der Schulleiterin galt bereits bei der Begrüßung den Helferinnen und Helfern hinter Theken und in der Küche, wo sie schon lange vor Beginn aktiv waren.

Auch viele Ehrengäste hatte das Oktoberfest angelockt. Bürgermeister Peter König als Vorsitzender des Schulverbandes, Bürgermeister Ludwig König, Hubert Kraus und Franz Tauber als Vertreter beider Schulverbände, Pfarrer Hans Riedl und ehemalige Lehrkräfte der beiden Schulen Neusorg und Ebnath hatten sich eingefunden.  

Bilderbuchwetter, wie es nicht besser hätte sein können, begleitete das Schulfest bis zum Abend und nachdem die beiden zweiten Klassen mit ihrem Lied „Heut` zu unserm Feste begrüßen wir die Gäste“ das Fest eröffnet hatten, hieß es:
„Ozapft is!“ Natürlich nur für die Gäste,  denn auf den obligatorischen Hinweis für Schüler auf Alkohol- und Rauchverbot konnte Sabine Graser trotz der guten Stimmung auf dem Platz nicht verzichten.
Dem Schulfest nach „Plan A“ für gutes Wetter stand nun nichts mehr im Wege und schnell verwandelten sich das Haus und die Umgebung rund um das Gebäude in ein „Bienenhaus“. Dicht umlagert waren die Stationen des Orientierungslaufes, die die Klassen mit ihren Lehrkräften nach der Gesamtplanung von Lehrerin Daniela Stauter vorbereitet hatten. Es galt, zu balancieren, möglichst viele Bälle in den Korb zu bekommen, mit Pedalos zu fahren und vieles mehr. Die Bänke auf dem Schulhof waren restlos besetzt und auch auf denen in der Aula gab es nur noch vereinzelt Plätze. Kaffee und Kuchen fanden hier reißenden Absatz. Wer wollte, konnte in der Drachenwerkstatt unter Mithilfe von Schülern einen Drachen bauen, kleine Kunstwerke entstanden im Werkraum im Keller aus Ästen, Bast und Wolle. Manche Schüler zogen es vor, sich eher ruhig zu beschäftigen und sich im Handarbeitsraum auf einem selbstgestickten Spielbrett mit den Vätern im Mühle-Spiel zu messen. Die Station des BRK, das das Aufbauen eines Versorgungszeltes vorführte, war ständig besetzt. Dort durften die Kleinen auch einmal ein Stetoskop aufsetzen und staunen, was es dort zu hören gibt. Natürlich war auch das Einsatzfahrzeug selbst interessant. Auch die Teilnehmer des schuleigenen Geo-Caching-Parcours, den die Lehrerinnen Doris Lautenbacher und Roswitha Schraml vorbereitet hatten, waren zurückgekehrt, als Sabine Graser zum Schlussakt des Orientierungslaufs alle Grundschüler zum letzten Rätsel in die Klassenzimmer schickte. Dann war auch schon Preisverleihung aus einem großen Korb mit Gummibärchen und anderen Süßigkeiten, von denen sich jeder Teilnehmer etwas nehmen durfte.

Ein wunderbares Fest war über die Bühne gegangen mit vielen interessanten Angeboten. Ebenso schnell wie aufgebaut war, waren die Spuren des Oktoberfestes 2014 durch Zusammenarbeit von Eltern, Schülern und Lehrern wieder beseitigt.  Viele Helfer hatten ein tolles Fest ermöglicht, an dem eine große Zahl an Besuchern seine Freude hatte.