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Kategorie: Schuljahr 2016/2017

Schullandheimfahrt der Klassen 4a und 4b

Abwechslungsreiches Programm in Weißenstadt


Das Schullandheim in Weißenstadt war für vier Tage Wohn- und Lernort der Klassen 4a/b samt Lehrkräften und Begleitpersonen. Ein abwechslungsreiches Tages- und Abendprogramm ließ keine Langeweile aufkommen und die wenigen Heimwehkrankheiten heilten schnell von selbst.

Der Dienstagvormittag war zunächst dem Erkunden des Heimes und der Außenanlagen gewidmet. Nach dem Verteilen der Schüler/innen auf die einzelnen Zimmer musste schon die erste Herausforderung bewältigt werden, nämlich das Überziehen der Betten. Bald war diese Hürde geschafft und man ließ sich das leckere Mittagessen schmecken. Am Nachmittag marschierten die beiden Klassen nach Weißenstadt, um dort bei einer Art Rallye und aufgeteilt in verschiedene Gruppen mehr über den Ort und seine Umgebung zu erfahren. Am Abend stand eine Nachtwanderung auf dem Programm. Frau Riedel, die Heimleiterin, führte die Kinder bei stockfinsterer Nacht und nur mit Taschenlampen bewaffnet durch den Wald und weihte sie in die Geheimnisse der höchstens 25cm großen Fichtelwichtel und des gefährlichen Waldschrats ein.

Am zweiten Tag wanderten die Klassen auf den 877m hohen Waldsteingipfel, besichtigten den Teufelstisch, das Rote Schloss und den Bärenfang. Dabei hörten sie spannende Sagen aus dieser geheimnisumwitterten Gegend. Auch das Experimentieren mit Wasser stand an diesem Tag auf dem Programm. Der Abend endete mit einer Vielzahl von Spielen, wobei sich das „Werwolfspiel“ zum Renner entwickelte.

Am Donnerstag übernahmen vier Erlebnispädagogen die Tagesgestaltung. In dem Projekt „Wir gründen einen Indianerstamm“ erfuhr man nicht nur viel aus dem Leben der Indianer. Mit Eifer wurde auch Indianerschmuck gebastelt, auf einem zwischen Bäumen gespannten Drahtseil gemeinsam balanciert und das Schießen mit Pfeil und Bogen geübt. Leider spielte an diesem Tag das Wetter so gar nicht mit und alle waren froh, den Abend im warmen Haus zu verbringen, wo Bleche mit verschieden belegten Pizzen auf die hungrigen „Krieger“ warteten.

Um die vielen Eindrücke festzuhalten, verfasste jedes Kind im Laufe der Tage ein kleines Geheft, das an diese Fahrt erinnern soll.

Am Morgen des Freitag hieß es dann Koffer packen und Zimmer räumen. Für die Zimmer mit den meisten Ordnungs- und Nachtruhesternen gab es sogar noch Medaillen zur Belohnung. Nach dem abschließenden Gruppenfoto wurde Abschied genommen. Die Klassensprecher bedankten sich bei Frau Riedel für die tolle Nachtwanderung, die interessanten Wasserexperimente, die vielen Spielmöglichkeiten und nicht zuletzt für das supergute Essen.